Die Stiftung WEM in den Medien/ La Fondation WEM dans les médias

2015 (Oktober)

Interview mit Prof. Bernd Thum (Präsident der Stiftung WEM e.V.):
Das Mittelmeer als Zukunftsraum.

Südwestrundfunk (2. Programm) am 20. Oktober 2015.

Angesprochen werden in diesem Interview der erweiterte Mittelmeerraum als funktionaler Raum, die Einbeziehung des saharischen Afrikas, die Bedeutung zivilgesellschaftlicher und diplomatischer Aktivitäten, gemeinsame Probleme und gemeinsame Lösungen, Globalisierung und Regionalisierung u.a.

Das Interview erfolgte im Zusammenhang mit der Mittelmeerkonferenz der OSZE. Diese fand 2015 in Jordanien statt. Ägypten, Algerien, Israel, Jordanien, Marokko und Tunesien sind mediterrane Partnerstaaten der OSZE


SSIP Mitteilungen Nr. 4, 2012
„Politik interkulturellen Handelns“. Rezension


islam.de, 3. September 2012 „Europäische und afrikanische Autoren bauen intellektuelle Brücken über ein Mittelmeer der gemeinsamen Zukunft – Besprechung der Beiträge der neuen ifa-Edition Kultur und Außenpolitik

Rezension auf islam.de (Projekt des Zentralrats der Muslime in Deutschland e.V.)


taz, 10. Februar 2012

TV Arabia der Deutschen Welle in der Kritik
Mehr Profis für Arabien

Alles eine Frage des Geldes? Der Politologe Mohammed Khallouk, der DW-TV Arabia regelmäßig verfolgt, schlägt in einem Artikel für die „Stiftung Wissensraum Europa – Mittelmeer“ vor, „vermehrt Mitarbeiter auszuwählen, die eine vollständige journalistische Ausbildung hinter sich haben“.

 


Journal ‘L’Expert’, Tunis, 10 juin 2011
Professeur Bernd Thum, Président de la Fondation Espace du Savoir Europe-Méditerranée

„Pour un espace euro-méditerranéen du savoir“
(pdf)


Süddeutsche Zeitung, 22./23. Januar 2011, S. 14 – Johan Schloemann: „Keiner plündert die Museen. Nach der Revolution: Die Zukunft der Kulturstätten in Tunesien“. Der Artikel stützt sich auf ein Interview mit dem Direktor des Badischen Landesmuseums Karlsruhe, Prof. Harald Siebenmorgen, Vorstandsmitglied des WEM. Erratum: Das Goethe-Institut ist ein wichtiger Partner der Stiftung, hat aber bei deren Gründung nicht die „Federführung“ übernommen. Gründungspartner war das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa), Stuttgart und Berlin, sowie das Centre Tarik Ibn Zyad, Rabat.


Pressemitteilung des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa), Stuttgart und Berlin, 26. Oktober 2010

Kultur-Brücken über das Mittelmeer

Die neue Stiftung „Wissensraum Europa – Mittelmeer“ setzt auf Kooperation im euro-mediterranen Raum

Stuttgart, Rabat 26.10.2010 – Das Mittelmeer ist Quelle kultureller Impulse für die Länder Nordafrikas und des Nahen Osten genauso wie für Europa. Über Unterschiede in der Region hinweg eine gemeinsame kulturelle Wissensbasis zu schaffen, ist Aufgabe der neuen Stiftung „Wissensraum Europa – Mittelmeer“, die sich heute im marokkanischen Rabat konstituiert. Ihre Initiatoren sind Ronald Grätz, Generalsekretär des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa), und der Karlsruher Professor für interkulturelle Germanistik Bernd Thum.

Gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und dem marokkanischen Kulturinstitut Centre Tarik Ibn Zyad werden heute auf einer Gründungskonferenz in Rabat die organisatorischen Grundlagen der Stiftung gelegt. Gegründet als Verein mit Sitz in Stuttgart soll „Wissensraum Europa – Mittelmeer (WEM)“ Persönlichkeiten aus Deutschland, Europa und den südlichen Mittelmeerländern zusammenführen – Hochschullehrer, Lehrer, Kulturschaffende und Journalisten – und soll auch mit Mittlerorganisationen, zwischenstaatlichen Einrichtungen und wissenschaftlichen Zentren zusammenarbeiten.

Ziel dieses von Rabat bis Helsinki und von London bis Amman reichenden Netzwerks ist es, gemeinsame euro-mediterrane Wissensbestände und -Strukturen zu schaffen, sowie in den Bereichen Kultur, Wissenschaft und Medien die Projektzusammenarbeit zwischen Nord und Süd zu intensivieren. Der geografische Schwerpunkt liegt dabei zunächst auf der Zusammenarbeit zwischen Ländern Europas, des Maghreb und des frankophonen Sahel-Afrikas.

Die Probleme in diesem Raum – von den Migrationsbewegungen über die ungeklärte Verteilung von Ressourcen bis hin zur Auseinandersetzung mit dem politisierten Islam – werde die Stiftung nicht lösen können. Aber, so ifa-Generalsekretär Ronald Grätz, sie kann “Konflikte thematisieren, Lösungsansätze entwickeln und durch einen verstärkten Austausch zwischen Europa und dem Mittelmeerraum kulturelle Brücken errichten“.

Ein erster konkreter Schritt ist die Beteiligung an wissenschaftlichen Mittelmeer-Symposien in Barcelona und Marseille. Außerdem wird die Stiftung eine Publikationsreihe zu euro-mediterranen Fragestellungen herausgeben, sowie ein Internetportal und Lernmodule für Schulen und Universitäten bereitstellen. Ein virtuelles euro-mediterranes Wörterbuch politisch-kultureller Schlüsselbegriffe ist bereits in Arbeit. Darüber hinaus richtet die Stiftung in Kooperation mit dem Europa Zentrum Baden-Württemberg eine jährlich stattfindende Mittelmeer-Konferenz in Stuttgart aus.

Über das ifa:

Das Institut für Auslandsbeziehungen e.V. (ifa) engagiert sich weltweit für Kunstaustausch, den Dialog der Zivilgesellschaften und die Vermittlung außenkulturpolitischer Informationen. Das ifa ist die älteste deutsche Mittlerorganisation für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik und wird vom Auswärtigen Amt, dem Land Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart gefördert.

Pressekontakt:

Institut für Auslandsbeziehungen (ifa), Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart, Tel. 0711-22 25 105, Fax 0711-22 25 131, www.ifa.de.


Konrad-Adenauer-Stiftung – Regionalprogramm Politischer Dialog Maghreb (26.10.2010)


SWR2 Journal am Abend vom 26.10.2010. Reinhard Hübsch im Gespräch mit Prof. Bernd Thum

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